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Sachbezüge in 2022:

3 Fakten, die du wissen musst, um 800 Euro Steuern pro Mitarbeiter:in und Jahr zu sparen.

Mitarbeiter:innen bis zu 600 Euro pro Jahr zusätzlich zum Gehalt zukommen lassen und darauf keine Steuern zahlen? Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Doch Sachbezüge machen es möglich: 50 Euro im Monat können Arbeitgeber:innen ihren Mitarbeiter:innen im Monat steuerfrei zukommen lassen. Ohne den Sachbezug müsste man mit einer Steuerbelastung von ca. 800 Euro rechnen, möchte man, dass die 600 Euro netto bei dem Mitarbeitendem ankommen. Insbesondere in Zeiten von hoher Inflation können Arbeitgeber:innen so dazu beitragen, gestiegene Lebenshaltungskosten zu bewältigen.

Die gesetzlichen Voraussetzungen für Sachbezüge

Diese 50 Euro pro Monat können jedoch nicht ohne weiteres gewährt werden. Sachbezüge sind nämlich laut Definition des Bundesministerium für Finanzen “alle nicht in Geld bestehenden Einnahmen”. Wir erklären, welche Auflagen die Zuwendungen erfüllen müssen, um steuerfrei zu bleiben:

  1. Zusätzlichkeit: Sachbezüge müssen zusätzlich zum Gehalt gewährt werden. Eine Umwandlung von Gehalt in steuerfreie Sachzuwendungen, um damit den Steuervorteil zu realisieren, ist nicht möglich.
  2. Freigrenze: Pro Monat dürfen maximal 50 Euro zugewendet werden. Dies ist eine Freigrenze – wird sie überschritten, muss der gesamte Betrag versteuert werden.
  3. Keine Barauszahlung: Die steuerfreien Zuwendungen dürfen nicht als Bargeld ausgezahlt werden. Ihre Einsetzbarkeit muss eingeschränkt sein. 

Seit 2022 gelten stärkere Einschränkungen

Seit 01.01.2022 gelten stärkere Einschränkungen, um steuerfreie Zuwendungen als Sachbezug geltend machen zu können. Als steuerfreier Sachbezug im Rahmen der Freigrenze gelten nur noch Lösungen, die ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien von § 2 Absatz 1 Nummer 10 a) oder b) des ZAG (Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz) erfüllen.

Das heißt konkret, dass Gutscheinkarten erlaubt sind, die…

  1. in einem Einkaufsladen oder einer Einzelhandelskette einsetzbar sind (also z.B. bei allen Alnatura Märkten in Deutschland)
  2. auf ein regionales Einlösegebiet beschränkt sind, wie z. B. die GuudCard (§ 2 Absatz 1 Nr. 10 a ZAG)

Die flexible Lösung: Sachbezugskarten

Die flexibelste und vielseitigste Möglichkeit, um Sachbezüge zu gewähren, ist eine Prepaid-Gutscheinkarte, die eine der oben genannten Einschränkungen erfüllt. Diese wird auf Basis der gesetzlichen Anforderungen auf einen Händler bzw. Händlerkette oder eine Postleitzahl-Region freigeschaltet. Die monatlichen 50 Euro können sogar angespart und später gesammelt ausgegeben werden. Unterbunden ist hier lediglich die Möglichkeit, Bargeld abzuheben oder Geld von der Karte zu überweisen. Auch administrativ sind diese Benefit-Karten mit geringem Aufwand verbunden: Arbeitgeber:innen können sie einfach monatlich mittels Dauerauftrag beladen.

Extra guud: Kombination von Steuervorteilen und Nachhaltigkeit

GuudCard erfüllt die regionale Beschränkung gemäß § 2 Absatz 1 Nr. 10 a ZAG. Mit GuudCard können Arbeitgeber:innen nachhaltigen Konsum einfacher und erschwinglicher für ihr Team machen. Mitarbeiter:innen können mit der Sachbezugskarte bei nachhaltigen Geschäften und der Gastronomie in ihrer Region bezahlen. Da die GuudCard eine MasterCard Prepaid Karte ist, wird sie von allen freigeschalteten Orten problemlos angenommen. Dabei sind die Mitarbeiter:innen maximal flexibel: Von Bio-Supermärkten über ÖPNV bis hin zu Fair Fashion Stores, Restaurants und Fahrradläden ist für jede:n was dabei. So können Arbeitgeber:innen nicht nur ihrem Team etwas Gutes tun, sondern über ihren Arbeitsplatz hinaus positive Wirkung erzielen.

Ihr wollt die GuudCard auch für euer Team einführen? Dann nehmt gerne unverbindlich Kontakt auf!

Haftungsausschluss: Bei den Ausführungen handelt es sich um eine Einschätzung von GuudCard. Die Informationen ersetzen keine steuerliche Beratung. Rechtssicherheit, ob die GuudCard die Voraussetzungen für den Sachbezug erfüllt, kann jede:r Arbeitgeber:in durch eine Anrufungsauskunft beim zuständigen Finanzamt erhalten. Gerne bereiten wir diese für euch vor!

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